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Bekannte Hersteller

  • AKU
  • Hanwag
  • Lowa
  • Meindl
  • Scarpa
  • Raichle




Verarbeitung und Materialien

Wanderschuhe werden entweder in einer genähten oder in einer geklebten Machart gefertigt. Die Mehrzahl der heute erhältlichen Wanderschuhe wird in der geklebten Konstruktionsweise (fachsprachlich AGO-Machart, von Another Great Opportunity gefertigt, die seit 1911 die damals ersten Möglichkeiten der geklebten Machart so betzeichnet), in erster Linie, weil diese Kostenvorteile zeigt. Doch sind damit auch funfktionelle Aspekte verbunden: So kann beispielsweise die Innensohle eines geklebten Wanderschuhs aus Kunststoff gefertigt werden, der genau den Erfordernissen (Biegeelastizität nach Schuhgröße und Einsatzzweck) angepasst werden kann.

Genähte Wanderschuhe werden im britischen Einfussbereich nach der sog. Veldtschoen-Machart gebaut (ein ursprünglich von den Südafrikanischen Jägern erfundene Rahmenbauweise für Schuhe) im alpenländischen Raum in der zwiegenähten Machart (sehr schwere Bergstiefel auch Trigenäht).

Ihre Funktionalität bei Schuhen ist umstritten. Das sind dünne Folien, die als Laminat mit dem Futter in den Schuh kommen und Wasserdichtigkeit versprechen, ohne die Atmungsaktivität (Schweiß in Form von entweichendem Wasserdampf) zu unterbinden. Wenn Leder verwendet werden, so sind diese pflanzlich gegerbt (normalerweise sind Schuhoberleder mineralgegerbt) und besonders dick.Für den Außenschaft wird entweder Leder (Glatt- oder Rauleder), oder Kunstfaser (Nylon) oder eine Kombinaltion von beidem (Nylon mit Raulederbesätzen) verwendet. Als Futter (= Innenschaft) werden entwerden Kunstfaserfilze (Nadelfilz Camprell) oder Leder oder eine Kombination (die stark belasteten Stellen aus Leder, den Vorderschuh aus Kunstfaser) eingesetzt. Seit den 1980 Jahren werden sog. "Klimamembranen"verstärkt in Wanderschuhe eingebaut.

Leichtwanderschuhen verbaut, die nicht für den Einsatz in Geröllfeldern mit viel Reibung der Steine am Schaft gedacht sind. Nylonschäfte sind weniger haltbar und werden deshalb in sog. Als zweiter Faktor spieltr das verwendete Material eine Rolle. Jede Naht (auch wenn Sie, wie bei den bessere Wanderstiefeln üblich dreifach ausgeführt werden) ist eine potentielle Schwachstelle, dort kann Wasser eindringen dort geht der Schaft zuerst kaputt.Die Haltbarkeit des Schaftes hängt in erster Linie von der Anzahl seiner Nähte ab. Am haltbarsten ist Leder, wobei die Rauleder wenn sie mit der Fleischseite nach außen gearbeitet sind, auch dea Entfernen (Herausreiben) von Oberflächenverletzungen ermögliche, was bei Glattledern ausgeschlossen ist.

Dieser schränkt die Atmungsaktivität ein, weshalb er nicht zu weit den Schaft hochreichen sollte, bietet aber der Verbindung zwischen Schaft und Sohle guten mechanischen Schutz und verhindert dort zuverlässig das Eindringen von Wasser.Zur Sohle hin werden bei den geklebten Wanderschuhen ein Gummigürtel (Wetterschutzrand) rings um den Schuh verlaufend verbaut. Bei genähten Schuhen gibt es keinen solchen zusätzlichen Schutz.

). Inzwischen werden die Profile und Gummimischungen auch für spezielle Zwecke optimiert (Eiswandern, Schnee usw. Formsohlen mit hochgebogenem Rand, die meist nur beim Hersteller im Werk ersetzt werden können.Als Sohlen kommen unterhalb der dämpfenden Zwischensohle ausschließlich Gummiprofilsohlen zum Einsatz, weil sie den besten Grip bieten und eine lange Haltbarkeit haben. Weltmarktführer ist Vibram (Italien), doch auch andere Hersteller bieten vergleichsweise gute Laufsohlen. Es gibt zwei Arten von Sohlen: die flachen (von jedem Schuster ersetzbaren Sohlen und die sog.


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