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Aufbau einer Sprungschanze

Die Adlerschanze in Hinterzarten (Sommerskispringen)

Die Sprungschanze besteht aus:.

  • Anlauf: meist auf einem künstlichen Turm errichtet, manchmal auch direkt am Berghang. Auf einem Turm kann die Länge des Anlaufs variiert werden, indem der Ausstieg ("Luke") bzw. der Startbalken ("Happle-Balken", nach seinem Erfinder Wolfgang Happle), auf dem der Skispringer vor Beginn des Sprunges sitzt, verschoben wird.
  • Schanzentisch: Bereich, in dem der Absprung erfolgt.
  • Aufsprungbahn: Bereich, in welchem normalerweise der Aufsprung erfolgt. Sie ist näher am Schanzentisch konvex und weiter zum Auslauf hin konkav gekrümmt. Der Übergang zwischen den beiden Krümmungen ist der K-Punkt (kritischer Punkt, Konstruktionspunkt oder Kalkulationspunkt). Wenn dieser übersprungen wird, erfolgt der Aufsprung in flacher werdendem Gelände und wird dadurch immer schwieriger.
  • Auslauf: Bereich zum Abbremsen der hohen Geschwindigkeit, meistens leicht ansteigend gebaut. Hier finden – hinter einer Absperrung – meist auch die Zuschauer Platz.

In der Praxis kommt dazu noch die Anlaufgeschwindigkeit, die wiederum abhängig ist von den Schneeverhältnissen in der Anlaufspur, der Länge des Anlaufs und dem Wind.Die Geometrie der Schanzenanlage (Länge, Höhe und Neigung des Schanzentisches, Radius und Neigung des Aufsprungbereichs) ist dafür verantwortlich, welche Weite auf einer Schanze theoretisch gesprungen werden kann. Der Konstruktionspunkt einer Schanze gibt an, für welche Weite sie ausgelegt ist und wird für die Ermittlung der Weitenpunkte herangezogen.






Übersicht Ski - Mehr zum Thema Sprungschanze (2)

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