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Der Leisten

vom Leistenbauer herstellen lassen). Hier setzen Maßschuhmacher an, die nach den Maßen des jeweiligen Kundenfußes und dem gewünschten Schuhmodell aus einem Holzklotz (meist Buche) den so genannten Maßleisten herausgearbeiten (bzw. Das führt häufig zu Passformproblemen (in Umfragen das Hauptproblem des Endverbrauchers mit Schuhen), der Schuh passt dann nicht zur individuellen Fußform, reibt und drückt.Der für die montage des Schuhs notwendige Leisten ist die dreidimensionale Form um die herum der Schuh gebaut wird. Diese entspricht quasi einem Abbild des Fußes unter der Berücksichtigung des geplanten Schuhmodells; das sich vor allem in der Leistenspitze und der Fersensprengung (Absatzhöhe) manifestiert. Die SchuhHersteller greifen bei den Abmessungen des Leistens auf Erfahrungswerte zurück, da die Datenbasis über die tatsächlich existierenden Fußmaße der menschen gering und oft veraltet ist. Hinzu kommt, dass Menschen verschiedener Regionen unterschiedliche Fußabmessungen und -formen haben. Industrieleisten werden als Prototypen auch aus Holz gefertigt, für die Produktion jedoch wird allein aus Gründen der Unempfindlichkeit Kunststoff als Leistenmaterial bevorzugt.





Preisstrukturen

Das hat seine Ursache, neben den verwendeten unterschiedlichen Materialien und deren Qualitäten, hauptsächlich in folgenden Gründen:.Einander zum Verwechseln ähnlich aussehende Schuhe können zum Teil gravierende Preisunterschiede aufweisen.

  • Machart
Die Machart oder auch Konstruktionsweise hat einen sehr großen Einfluss auf den Preis des Endprodukts. Können beispielsweise Sohlen an den Schäften befestigt werden, indem einfach thermoplastisches Material in eine an dem Schaft anliegende Metallform gespritzt wird, kostet das viel weniger, als das (maschinelle) Zusammennähen von Sohle und Schaft.
  • Herstellungsland
In Ländern mit anderen Gegebenheiten bei den Arbeitslöhnen, Arbeiterrechten, Umweltschutzgesetzen etc. lassen sich Herstellungskosten sehr effektiv dämpfen.
Ein Paar Flip-Flops (Zehenstegsandale aus Kunststoff) kann in MittelEuropa für 2 Euro aber auch für 200 Euro Angeboten werden. Ist der Schuhtyp gerade im Trend und die Marke „in“, vielleicht gar noch ein designerlabel, dann sind solche Preisunterschiede möglich.

Ein paar grobe Ladenpreis-Orientierungswerte (Stand: 2005) für Herrenhalbschuhe:.

  • Schuhe aus billigen Materialien (Kunstfasergewebe, Sohlen aus PVC, Polyethylen oder synthetischem Gummi): ca. 10 - 30 Euro
  • Schuhe aus geeigneteren Materialien (billiges Leder, Gummisohlen): ca. 40 - 80 Euro
  • Schuhe aus preiswertem Leder (bekannte Schuhmarken, mit Gummi- oder billiger Ledersohle): ca. 90 - 150 Euro
  • Schuhe aus guten Ledern (Leder- od. Gummisohle, mit „unsichtbaren“ Einsparungen bei der Verarbeitung): ca. 150 - 250 Euro
  • Schuhe aus hochwertigen Ledern maschinengenäht (Ledersohle, hochwertige Verarbeitung): ab ca. 300 Euro
Schuhe dieser PreisGruppe unterscheiden sich in der Art und Weise, wie der Schaft mit dem Boden verbunden wurde. Diese vom Fachmann als „Machart“ bezeichnete Bodenkonstruktionsweise entscheidet maßgeblich über den Preis, da sie einen unterschiedlichen Arbeitsaufwand bedingt. In dieser Preiskategorie sind die Schuhe zumeist durchgenäht oder rahmengenäht. Durchgenähte Schuhe sind grundsätzlich billiger (etwa 100 Euro) als vergleichbare rahmengenähte Schuhe, für die auch der genannte Orientierungspreis gilt.
  • Schuhe aus hochwertigem Leder handgenäht (Ledersohle, hochwertige Verarbeitung): ab ca. 500 Euro
  • Schuhe aus hochwertigem Leder, handgenäht und nach Maß gebaut: ab ca. 1200 Euro
  • Schuhe aus exotischen Ledern (z. B. Kroko, maschinen- oder handgenäht, Ledersohle): ab ca. 1500 Euro



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