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Elemente

Hauptartikel: Eiskunstlaufelemente.

Wie schon oben genannt wurde, ist Eiskunstlauf die kunstvolle Ausführung von Sprüngen, Pirouetten und Schritten.

Zu den Sprüngen zählen der Salchow, Toeloop, Rittberger, Flip, Lutz und Axel, die einfach, doppelt, dreifach und teilweise sogar vierfach gesprungen werden, sowie die so genannten Verbindungssprünge Spreizsprung, Euler, Oppera Walley und Jet Button.

Weitere bekannte Figuren im Einzel- und Paarlaufen sind die Biellmann-Pirouette, die Todesspirale und die geworfenen Sprünge.





Frauen und Eiskunstlauf

Unter anderem wurdem medizinische und soziale Gründe angeführt.Eiskunstlauf als Sportart war den Frauen lange aus verschiedenen Gründen fast untersagt.

Man schlug sogar vor, in den Regeln festzulegen, dass die Kampfrichter bei Frauenwettbewerben verpflichtend eine blaue Brille zu tragen hätten.Mit der Aufnahme der Damenwettbewerben stand aber zu befürchten, dass die Sympathie der Kampfrichter für holde Weiblichkeit auf ihren objektive Ansicht schlechten Einfluss hätte. Mann muss aber gleich sagen, dass die Frauen sich schließlich auch beim Sporttreiben an die viktorianische Kleiderordnung halten mussten und in schweren Wollkleidern und Unterröcken antreten, die Bewegungen massiv erschwerten.

Madge Syers-Cave, hier mit ihrem Ehemann bei den Olympischen Spielen 1908

Die Internationale Eislaufunion änderte rasch die Regeln und ab 1906 wurden einständige Damenwettbewerbe veranstaltet. Weitere Chancen, die Männer zu schlagen, bekam sie jedoch nicht mehr. Ein Jahr nach dem Gewinn des Vizeweltmeistertitels trat sie noch einmal gegen ausschließlich männliche Konkurrenz an und wurde erste britische Meisterin im Herreneiskunstlauf. Dies fand nicht nur das Publikum und einige Experten, sondern auch der Gewinner. Syers wurde hinter dem Schweden Ulrich Salchow Zweite und hätte womöglich sogar den Sieg verdient. So endete die Teilnahme der einzigen Frau sensationell. Die NSA kämpfte vehement um das Startrecht ihrer Sportlerin – vielleicht nur, weil ihr Ehemann Edgar Syers, mit dem sie auch an Paarlaufkonkurrenzen teilnahm, Generalsekretär des Verbandes war.Florence Madeline Syers bekannt als „Madge“ Syers, war die erste Frau, die sich aufgrund ungenauer Formulierungen bei der - eigentlich nur für Männer vorgesehenen - ersten Eiskunstlaufweltmeisterschaft 1902 ihr Startrecht erkämpfte. Äußerst souverän belegte sie dann noch den zweiten Platz. Madge Syers und der britische Verband, National Skating Association, haben herausgefunden, dass die ISU-Wettkampfsordnung nirgendwo festgestellt hat, dass die Frauen nicht an einem Wettkampf teilnehmen könnten. Empört darüber, dass seine Konkurrentin keinen Preis bekam, überreichte er ihr sehr demonstrativ seine Trophäe. Bei den Europameisterschaften in Davos 1904 konnte sie aufgrund einer Verletzung nicht zur Kür antreten. Zweimal hintereinander wurde Madge Syers Weltmeisterin. 1908 errang sie in London auch den Titel der Olympiasiegerin.

Sie war die erste russische Frau, die sich an der Nationalmeisterschaft in den Herrenwettbewerb angemeldet hat. Panins Schülerin Xena Cezar begann mit dem Eiskunstlauf schon an dem Gymnasium.Eine weitere Bahnbrecherin wuchs in Russland auf. Die Tochter eines Musiklehrers, selbst eine ausgezeichnete Pianistin, übertrug ihre Kunst und künstlerisches Gefühl auf das Eis. Zwischen den fünf teilnehmenden Männern besetzte sie den dritten Platz. Auf Protest der "verschnupften" Herren wurde ein weiterer ähnlicher Wettbewerb nicht mehr veranstaltet.

Sonja Henie, die norwegische Meisterin und fraglose Diva des Eiskunstlaufes zwischen 1924 und 1936, stellte bei den Olympischen Winterspielen in Chamonix, 1924 eine große Neuheit vor, den bis zu den Knien kurzen Rock. Von da an wurde sie von anderen Eiskunstläuferinnen nachgeahmt, die anfingen, kurze Röcke, die nicht ihre Bewegungen behinderten, zu tragen.

Als 11jährige konnte sie mit dem Eiskunstlaufen beginnen – sie war wieder gesund. Es dauerte noch lange, bis sie ihre ersten Schritte machen konnte. Sie wollte laufen, aber vor allem wollte sie Eiskunstläuferin werden.Das Schicksal einer der weiteren Eiskunstläuferinnen, Tenley Albright, ist ganz außergewöhnlich. Als kleines Mädchen wurde sie mit nicht-paralytischer Kinderlähmung betroffen. Nach acht Jahren harter Arbeit wurde sie amerikanische Meisterin, dann noch 2fache Weltmeisterin und 1956 gewann sie die Goldmedaille bei den Olympischen Winterspielen in Cortina d'Ampezzo.

Schließlich halfen ihr Freunde aus verschiedenen Sportarten – aus dem Eiskunstlauf, der Leichtathletik und auch aus dem Judo. Es tauchte aber finanzielles Hindernis auf: Sjoukie suchte sich den amerikanischen Trainer Arnold Gerschwiller aus, hatte aber nicht genug Geld, um ihn zu bezahlen. Ihre Eiskunstlaufkarriere begann sie als 18jährige mit dem Europameistertitel 1962, den sie in den folgenden Jahren noch dreimal verteidigte. Dijkstra verkörperte überhaupt nicht die Vorstellung eines zarten und schlanken Mädchens, das über dem Eis wie eine Fee schwebt.Die holländische Eiskunstläuferin Sjoukie Dijkstra widmete viel Zeit der athletischen Vorbereitung, daher wurde auch ihr Lauf voll Kraft und Energie. Im Gegenteil, mit ihrer Gestalt wirkte sie vielmehr als Ringkämpferin. Ungeachtet dieses Gewichtshandicaps war sie eine Hochsprungmeisterin. In ihrer athletischen Vorbereitung setzte sie neben dem Lauf auch auf den Hochsprung, und in dieser Disziplin war sie auch die niederländische Rekordfrau. Aber nicht nur das, sie war auch eine gute Judoka. Bei den Olympischen Winterspielen in Squaw Valley 1960 endete sie als Zweite. Es wäre kein großes Problem, die besten Trainer um Hilfe zu bitten. Bei den Olympischen Winterspielen in Innsbruck 1964 gewann sie die Goldmedaille.




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